Gelungene Harzwanderung des SC Barienrode

von Christian Heller Ranger informiert über Waldsterben 2.0

„Kurzweilig, erlebnisreich und unterhaltsam“, das ist das Fazit der Erlebniswanderung rund um Bad Harzburg“, so die einhellige Meinung der acht Wanderfreunde des SC Barienrode, die sich in Fortsetzung der Vereinstradition zum Wandern im Harz getroffen haben.
 
Mit Bahn und Bus erfolgte die umweltbewusste Anreise und Startpunkt war der Burgberg, der nach einer kurzen Seilbahnfahrt erreicht wurde. Und dann ging die Stempeljagd los, denn Ziel sollten insgesamt vier Stempelstellen des Harzer-Wandernadel-Systems www.harzer-wandernadel.de werden. Nach einem kurzen Anstieg wurde die imposante Gedenkstätte „Kreuz des Ostens“ erreicht und dort am Rastplatz wurde erstmal kräftig gefrühstückt und auf den gelungenen Neustart der Wanderabteilung des SC Barienrode angestoßen.
 
Kurzweilig und mit interessanten Einschätzungen informierte Nationalpark-Ranger Patrick Preiß über das fortgeschrittene Waldsterben im Harz und klärt einen Mythos auf: “Der Wald stirbt nicht, sondern er verwandelt sich. Das eigentliche Problem sind forstliche Monokulturen, die mit den Herausforderungen des Klimawandels und dem Borkenkäfer nicht klarkommen. Hier im Nationalpark Harz kann man heute schon sehen, was eigentlich passiert, wenn man wirklich, wirklich nichts macht und zeigt auf die sich neu entwickelnden Waldflächen mit verschiedenen Baumarten.“ 
 
Bei herrlichem Sonnenschein erreichte die Wandergruppe dann die Rabenklippe und hatte kurz das Glück einen Blick auf den Brocken zu erhaschen, der sonst oft in dicken Wolken verhüllt war. Und natürlich konnten die Barienroder auch einen schlafenden Luchs im angerenzenden Wildgehege sehen.
 
Zurück ging es über die Waldgaststätte Molkenhaus bis nach Bad Harzburg. 11,5 Kilometer waren dann geschafft und wie stellte Wanderin Eva-Maria Pasdzierny fest: „Ich bin heute das 1. Mal über 10.000 Schritte gewandert und habe die Anstrengung gar nicht gemerkt.“
 
Und Vereinsschriftführerin Rotraud Leyder ergänzt: „Das war heute wie in einem Jahresurlaub und mir haben die vielen wunderbaren Gespräche unter den Wanderfreunden bestens gefallen.“
 
Mit dem Versprechen beim nächsten Mal wieder dabei zu sein, verabschiedete sich die Wandergruppe nach ihrer Rückkehr vom Bahnhof Hildesheim-Ost. Das nächste Treffen ist zum Volkswandertag des Kreissportbundes Hildesheim am Sonntag, 16. Oktober 2022 in Barfelde.
 
Bernhard Kruppki
Wanderwart
 

Wanderwart Bernhard Kruppki, Renate Weithe, Heike Schumann, Michael Schwerdtfeger, Rotraud Leyder, Brigitte Teutsch, Erika Roether und Eva-Maria Pasdzierny stoßen auf den Neustart der Wanderabteilung des SC Barienrode an.

 

 

 

 

Erika Roether und Rotraud Leyder auf der Rabenklippe (im Hintergrund der Brocken) sind bestens gelaunt.

 

 

 

 

 

Ranger Patrick Preiß klärt den Mythos „Waldsterben 2.0“ auf.

 

Zurück